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Wolfsberg ordert die Bundesliga zu sich Veröffentlicht am: 30.01.2014   Autor: von Alfred Eichhorn

Neuling Wolfsberg will Derbypunkte von St. Veit und Maria Saal als Gastgeber im Haus der Musik in St. Stefan. Unangeachtet dessen spekulieren Feffernitz, mit Abstrichen St. Veit und vor allem Maria Saal mit seinem nächsten Europacup-Einsatz sowie Meister- oder zumindest Podestehren.

Am Donnerstag ab 16 Uhr geht’s los mit dem ersten Schachspektakel auf Kärntner Boden.  Bundesliga-Neuling Wolfsberg bittet als aktueller Neunter im mittlerweile zum zweiten Vereinsdomizil umfunktionierten Haus der Musik in St. Stefan zum elitärsten Denksport-Stelldichein Österreichs. Hier geht’s für die Lavantaler ans Eingemachte der 1. Bundesliga, vor allem in den zwei Duellen mit Absam (T) zu Beginn und dem noch punktelosen Wiener Schlusslicht tschaturanga am eigenen Finaltag. „Da müssen nach unserem Auftaktpech drei, ja vier Punkte her, damit wir als Neuling weiter im österreichen Denksport-Topgeschäft bleiben“, fordert ihr spielender Kapitän und Vereinsvize Heimo Töfferl. 

Und auf jeden Fall sollen seine Protagonisten diese Aufforderung ernst nehmen, denn sonst geht’s mit dem Eigenbau schon bei der finalen Station St. Veit zurück in die tiefere Region der 2. Bundesliga Mitte. Und er selbst nimmt wieder das Zepter in die Hand. Denn diesmal hat das 66-jährige Denksport-Urgestein sein Tun primär auf den gleichzeitig angedockten Debütstart der Kärntner-Seniorenliga ausgelagert. Freilich nicht ohne Risiko, denn MK Töfferl hat schon zwei stolze Saison-Remis in der heimischen Topauslage zu Buche stehen. Das sollen ihm seine Funktionärskontrahenten erst einmal nachmachen! Damit aber Wolfsbergs freier Fall nicht vor der eigenen Haustüre passiert, dafür wird wohl auch weiter ihr kroatischer Auftaktmaximalist GM Hrvoje Stevic sorgen müssen.  

So genug von Wolfsberg, jetzt zu unseren heißesten Aktien um Europacupstartplätze sowie Titel- und Podestehren. Denn die Auftakthits gestalten verdienterweise Kärntens topplazierte Vereine SV Feffernitz als Zweiter gegen den Abomeister Jenbach aus Tirol und der Dritte ASVÖ St. Veit gegen Sensationsleader Hohenems aus Vorarlberg. Wohl nach anfänglichem Zaudern nun das klare Ziel vor Augen diese beiden Gegner zu schlagen. Dafür stehen nicht zuletzt ihre beide Edelprotagonisten IM Peter Schreiner, der bald 22-jährige junge Steirer jagt nach seinem motivierenden Beginnmaximum bereits auf diesem Terrain seiner zweiten GM-Norm höchst vielversprechend hinterher. Dabei schon mal viel Glück. 

Bei den Herzogstädtern hat GM Marin Bosiosic dieses Kunststück Jahre zuvor abgehakt und wird wohl erneut alles dransetzen zumindest ungeschlagen zu bleiben, aber vielleich wiederum drei „fette Einzeldinger“ einzuziehen. St. Veits Höhepunkte sind die zwei Derbys mit Wolfsberg am Samstag ab 14 Uhr und Prestigegegner Maria Saal am Sonntag ab 10 Uhr. 

Unangeachtet dessen will Feffernitz seinen ersten Bundesligatitel, dafür steht ihr slowenischer Top-100-Weltmann GM Luca Lenic, ihr steirisches IM-Duo Schreiner & Andreas Diermair so wie ferner auch Co. Realistischerweise hat freilich nach wie vor Maria Saal die besten Karten im Hinblick auf diesen Titel. Dafür müsste freilich ihr Obmann Herbert Halvax seine Topaufstellung beordern mit einem Saisondebüt von Borki Predojevic (BIH) und einem von Dusko Pavasovic aus Slowenien. Zudem bracht’s wohl ein weiteres Engagement ihrer ungarischen Turnierattraktion GM Richard Rapport, der freilich erst an diesem Sonntag sein Stelldichein im niederländischen Wijk aan Zee mit bloß 3,5 Zählern nach elf Partien beendet hat und davon sicherlich müde sein muss. Freilich wäre dieser 17-Jährige die Attraktion in St. Stefan, spielt er doch das bei Weitem sehenswerteste Angriffsschach mit dem größten eigenen Risiko derzeit weltweit. Und ist damit fast bei jedem Turnierveranstalter besonders gefragt. Keinesfalls außen vor geht freilich sein Trainingspartner GM Markus Ragger. Österreichs Aushängeschild startet voll motiviert, ist er doch nach seinem Ausscheiden aus dem Top-100-Klub der FIDE umgehend als starker 90. zurückgekehrt. Mit diesem Selbstvertrauen kämpft Markus auch um die beste Brett-eins-Platzierung am Schauplatz Spitzenbrett. Maria Saals Gegner: Ansfelden, Absam Hohenems und St. Veit.

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