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Wochein zaubert sich mit „Kavcic-Coup“ vor Veröffentlicht am: 29.08.2012   Autor: von Alfred Eichhorn

Als Belohnung für ein ideales Finish mit seinem Sensationssieg über den klar favorisierten FM Zan Kavcic katapultierte sich Marco Wochein auf den für ihn einmaligen Endrang sechs vor. Das war das finale Highlight mit Sieger GM Malakhatko beim sonntags zu Ende gegangenen 21. Feffernitz Open im eigenen Freizeitzentrum.

Das österreichische Duo mit dem steirischen Richter Gerd Mitter und dem sich zuletzt mehrfach in überragender Form zeigendem Wolfgang Arztmann beschlagnahmte die prestigereichen Top-Ten-Ränge acht und neun. Kurios und ereignisreich ging’s in der Partie von MK Gerd Mitter mit GM Arkadij Rotstein zu: Im Rucksack von Rotstein läutete das Handy. Nach einiger Zeit nahm Rotstein den Rucksack auf und ging damit nach draußen. Von Schiedsrichter Hannes Tscharnuter zur Rede gestellt, leugnete Rotstein den Besitz „seines“ Rucksacks. Mitter hatte gelinde gesagt die „Schnauze“ voll vor so viel Unverfrorenheit und schenkte dem Ukrainer in glatter Gewinnstellung (5 gegen 3 Bauern) einen halben Punkt. Alle Achtung und Respekt vor Mitter, der dicht vor seinem „zweiten GM-Abschuss“ stand!! 

Wider Erwarten mutierte das Finish zu einem Buchholz-Krimi mit Zuwendung an die Saal-Nr. 1, GM Vadim Malakhatko. Dem 1977er-Jahrgang gelang damit das perfekte Double zum Ausklang des Kärntner Schachsommers. Wie man hört wird er nächsten Jahr die Titelverteidigung (bereits gelungen im Faaker See-Open) anstreben. Von dem in der Ukraine geborenen Neo-Belgier um ein lächerlich halbes Pünktchen geschlagen wurde GM Petar Genov.

Der unglückliche Bulgare lieferte dem Sieger, beide 7,5 Zähler, ein Duell auf absoluter Augenhöhe. Den vor Ort kompletten Erfolg für die Großmeister komplettierten Arkadij Rotstein und Vladimir Okhotnik. Rotstein schaffte sieben Zähler, als bester der drei Spieler mit 6,5 Zähler (IM Bogdan Borsos, Wochein) landete Okhotnik auf Stelle vier. Zum viertbesten Österreicher avancierte Walter Pregl, Absam, auf der guten 13 mit seiner Ausgangs-Nr. 17. Auf den Rängen 15, 19, 20 und 25 haben sich Drautalbank-Blitzsieger Thomas Manhardt, Simon Pacher, Christoph Knaller (Bodensdorf) und Armin Frey niedergelassen.

Das Jugendopen wanderte zum SK Feistritz Paternion mit seinem stolzen Sieger Tobias Poppernitsch. Der 13-Jährige siegte vor der im Finish aufzeigenden Alexandra Tscharnuter (Feffernitz) und dem Lienzer Noel Pawlik. Ihre Punkte: 7,5 und je 6,5.

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