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St. Veit bietet heiße Schlussphase Veröffentlicht am: 12.07.2019   Autor: von Alfred Eichhorn

Den Vorabend der Finalphase der 38. Jacques Lemans Open diktiert die Spannung. Es ist bloß scheinbar angerichtet für den mit einem Zähler Vorsprung behafteten bayrischen Leader IM Thomas Reich nach seinem Sieg über Wiener-FM Hechl.

Zumindest zwei Widersacher aus dem Verfolgertrio könnten dem 56-Jährigen den ersten Gesamtsieg noch verwehren. Bereits der erste Stolperstein heute Abend, bereits ab 18 Uhr (!) mit dem steirischen Jung-IM Martin Huber ist top motiviert, platzte exakt im Vorjahr in dieser Phase als Leader sein Traum zu ersten Gesamtsieg. Alles oder nichts ist die Devise im Verfolgerduell – entweder der slowenische FM Sergey Trussevich oder die kroatische mit Nachzug behaftete Saalnummer eins Rogic. Für den sympathischen Kroaten steht einiges auf dem Spiel – etwa die Reputation einziger GM im Feld, aber auch die kroatische Turnierdominanz der letzten Jahr soll/muss wieder hergestellt werden. Zudem ist er das hiesige Vereinsaushängeschild als jahrzehntelanger effizienter Bundesliga-Akteur des Veranstaltervereins Asvö St. Veit. Ein Kärntner macht auch Freude und zwar IM Georg Halvax. Die Podestavancen des Maria Saalers benötigen freilich nun einen Sieg über IM Gal Drnovsek. Und still und leise zeigt ein weitere Nachwuchshoffnung auf mit Schachmaty Rudens Gabriel Doujak. Mit stolzen vier Zwischenzählern wartet Wiener Doppeldoktor Higatsberger auf ihn. Das Kopf-an-Kopf-Rennen um den Damenpreis von WFM Nikola Mayrhuber und Sophie Konecny wird ebenso heiß. Auch Magdalena Mörwald könnte noch eine Option als Dritte werden.

Das B-Turnier ist geprägt von einem Abschied. Ein Großer, aber junger Nachwuchsspieler sagt heuer mit explosivem Elozugewinn dort tschüss. Und offen ist allein der Abgang des 15-jährigen Slowenen. Schafft er aktuell Folgesieg Nummer acht oder scheitert er am ebenfalls sich stark in Szene setzenden Kötschach/Mauthener-Nachwuchstalent Adamo Valtiner auf der Jagd zu fantastischen neun, aber vorerst acht Punkten. Sein Gesamtsieg ist praktisch in trockene Tücher, dahinter geht es in den Paarungen Erharter/Englisch; Koller/Huber bzw. Keferböck/Harald Enne (!) jeweils mit 5,5 Zählern um das restliche Podest. Das Jugendturnier bleibt noch offen, der Gesamtsieg scheint in Reichweite für Leader Chernishev, aber „Veranstalter-Kid“ Wendelin Scheibenflug (halber Zähler Rückstand) hat noch Möglichkeiten. Um das beste Mädchen ist der Kampf offen zwischen Lena Mäusele und Elisa Huber.

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