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Spannender Showdown für Kärnten in Fürstenfeld Veröffentlicht am: 27.03.2013   Autor: von Alfred Eichhorn

In ein Wechselbad der Gefühle tauchten Kärntens zweitklassige Bundesligisten bei ihrer vorletzten Station in St. Veit. Zum großen Gewinner der Spielrunden fünf bis acht mit drei Siegen und verbundenem Sprung auf Platz eins mutierte Wolfsberg.

Freilich kreuzten die Lavantaler mit ihrer Crema della Creme an. Das gipfelte am Umstand, dass sich selbst Österreichs beste Schachamazone Eva Moser (2 Siege) nur mehr am letzten Brett fand und dort mit Knoll auf einen entschlossenen Gegner traf. 

Dieser Topaufstellung musste auch Maria Saal im ersten Derby-Kracher mit 1,5:4,5 Tribut zollen. Ehrenhalber muss man ihnen zugestehen, war’s eine Zuspitzung der Ereignisse, die in einem solchen Ausmaß nicht zu erkennen war. Zitat: Gerald Waldmann, spielfreier Kapitän des Topfavoriten für den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Apropos Waldmann: „Jeder spricht schon von unserem Aufstieg, dabei stehen mit Austria Graz und am Finaltag Grieskirchen noch zwei harte Gegner in Fürstenfeld aus. 

Maria Saal selbst lächelt trotz drei Verlusten weiter munter von Rang 5 und es ist nicht auszugehen, dass sie vom Abstieg bedroht werden könnten. Denn: „Wir können punkto Aufstellung weiter aus dem Vollem schöpfen“, so ihr erfolgreicher Neo-Obmann Herbert Halvax. 

Der 2. Spieltag servierte den Kracher mit dem als Leader in die St. Veiter Blumenhalle angereisten Gleisdorf. Dabei versenkten die Südsteirer nach dem 2:4-Verlust wohl ihre Titelambitionen gegen SV Wolfsberg. Kurioserweise lief das Lavantaler Werkl’ gegen St. Valentin am dritten und letzten Spieltag nicht mehr rund, am Ende musste der für Egon Reichmann eingewechselte Heimo Töfferl (remis) sämtliche Register ziehen, um den mühevollen 3,5:2,5-Sieg nach persönlichen „Ups and Downs“ gegen Haimberger  unter Dach und Fach zu bringen. 

Tapfer ins Zeug legen müssen sich jedoch Singer, Titz, Genser, Pilaj, Petschar und Co., um als aktueller Vorletzter dem akuten Abstieg zu entwischen. Diesmal ist für die Stangl-Sechs richtig fest Daumen drücken angesagt. Vielleicht reichen ja wiedrum drei Punkte so wie diesmal beim 3:3 gegen Fürstenfeld und beim 4:2-Pflichtsieg über den wohl Fixabsteiger Steyregg. Der 2:4-Verlust gegen Straßenbahn Graz tat freilich richtig weh, aber Genser & Co. haben genug Routine, um den Kopf durch eigene Kraft aus der Schlinge zu ziehen. 

Als Schiedsrichter werkte Hannes Tscharnuter; insgesamt fand die St. Veiter Blumenhalle wiederum dicke Anerkennung von allen Seiten. Mit einem Wort – die Kärntner haben einfach wieder für ein richtiges Schachfest gesorgt. Ein weiterer „dicker“ Gewinner war Austria Graz, die dem Abstieg „klasse“ die kalte Schulter zeigten. 

Tabelle: 1. Wolfsberg 14, 2. Grieskirchen 12, 3. Gleisdorf 10, 4. Austria Graz 9, 5. Maria Saal, Straßenbahn Graz je 8, 7. Sauwald, Styria Graz je 7, 9. Fürstenfeld, St. Valentin, SC Die Klagenfurter je 6, 12. Steyregg 3. 

 

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