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Schachbelgier erobern Feffernitz fast im Doppelpack Veröffentlicht am: 26.08.2013   Autor: von Alfred Eichhorn

Ungeschlagen gewinnt GM Vadim Malakhatko das 22. Open in Feffernitz. Als Sahnehäubchen wird seine Frau IM Anna Zozulia starke Dritte hinter dem polnischen IM Jacek Stopa. Im Jugendopen triumphieren deutsche Kids, Katja Zeber darf sich über Rang drei freuen. 

Das Duo Malakhatko & Zozulia gegen das IM-Duo Stopa und Mazi – das war der bis zuletzt offene Schlagabtausch beim Ausklang des Kärntner Schachsommers im Freizeitzentrum Feffernitz. Turnierdirektor Helmut Löscher hielt seine internationalen Stars bei Laune – etwa die Neo-belgische Schachfamilie mit ukrainischen Heimatwurzeln und die treuen Meisterspieler aus Slowenien wie IM Leon Mazi, FM Anton & Niko Praznik. Wertungs-Boss der präsenten Deutschen ist der kämpferische FM Klaus-Dieter Kesik, der trotz zweier Verluste Rang fünf mit 6,5 Zählern einsäckeln kann. 

Freilich führte fast kein Weg vorbei am nächsten Gesamtsieg in Kärnten für Vadim Malakhatko. Der favorisierte 36-jährige gebürtige Ukrainer gönnte sich das größte Stück vom Preisgeld-Kuchen bei seinem erneuten Antreten. Dennoch musste der Großmeister kleine Zugeständnisse an Vacek Stopa machen, dessen finales Konto ebenso mit 7,5 Zählern aufpoliert wurde.  Denn der 26-jährige polnische IM entschied das Abschlussgefecht gegen IM Leon Mazi aus Slowenien mit Schwarz doch sicher zu seinen Gunsten. Für Kärntens Openkönig Mazi blieb danach Rang vier übrig. 

Viel Stoff hat auch Amazone IM Anna Zozulia geliefert, die sich nach dem einkalkulierten Verlust gegen ihren Ehemann Malakhatko - sonst ungeschlagen - Endrang drei krallen konnte. Rang sechs blieb für den zweiten Saal-GM Mikhael Ivanov (RUS) stehen. Freilich mit dem für ihn unangenehmen Nebengeräusch eine Runde doch glatt verschlafen zu haben. 

Wolfgang Arztmann holte für sich und ein bisschen wohl auch für seinen Veranstalterverein SC Raika Rapid Feffernitz, bei dem er groß geworden ist, den starken Endplatz sieben. „Absamer“ Walter Pregl wurde der letzte im Top-10-Konzert mit dem Anhängsel zum zweitbesten Österreicher im knapp 80-köpfigen Feld des Hauptturniers. 

Deutscher Doppelsieg bei Jugend

Die deutschen Schachzwerge Michael Gebhardt und Ole Zeuner hatten im Jugendopen den längsten Atem und siegten mit sieben bzw. 6,5 eroberten Zählern. Lange freilich sah es nach einem Gesamtsieg für Katja Zeber (6) aus. Die 12-jährige SK-Feistritz Paternion-Spielerin erlaubte sich ein paar Remis zu viel gegen Ende hin. Eben auch im letzten Spiel mit Wolfsbergs Chiara-Marika Mostögl, die damit aber Rang fünf unter Dach und Fach gegen 20 weitere Kids bringen durfte. Vor ihr platzierte sich auf der vierten Position Anna Malakhatko – vielleicht eine nächste Meisterspielerin aus der Ukraine für Belgien. 

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