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Malakhatko erklärt Open zur Chefsache Veröffentlicht am: 16.08.2012   Autor: von Alfred Eichhorn

Der mit ukrainischer Heimat behaftete GM Vadim Malakhatko steht nach seinem gestrigen Erfolg über seinen russischen Startranglisten-Chef GM Vladimir Epishin knapp vor einer erfolgreichen Titelverteidigung beim Faaker See Open. Sein überraschendes Verfolgerduo mit dem jungen indischen FM Shardul Gagare und seinem slowenischen Titelkollegen Miha Furlan holte wertvolle Siege über Keller (D) und Drinovec aus Slowenien. Erfreulich: FM Riemelmoser mischt um Podest nach 1:0 über Italiener Dappiano mit. 

Aber der Reihe nach: Bei der gestrigen 6. Runde wählten auf den Toptischen 1 bis 5 gleich vier Akteure die Englische Eröffnung mit ihrem Beginn c4. Schiffbruch erlitt dabei nur der Italiener Dappiano gegen den so stark aufspielenden Österreicher Franz Riemelmoser. Aber auch dem einzigen e4-Spieler dort mit dem Inder Narayanan in seinem Duell mit GM Rotstein am zweiten Tisch blieb ein Erfolg versagt. 

Das im Hinblick auf den Turniererfolg vorentscheidende Duell sicherte sich Malakhatko gegen Russlands früheren erweiterten Topmann Vladimir Epishin. Dabei kommt mir die Frage in den Sinn: was haben der nicht anwesende PSV-Obmann Reinhard Kömetter und Epishin gemeinsam? Beide konnten vor vielen Jahren ein Läufer/Springerspiel gegen den blanken König nicht gewinnen. Der Russe allerdings auf einem hohen 2600er-Level nicht. Aussage stammt von Englands GM Short. Aber zurück zum spannenden Tagesablauf: Mitten drin im hochinteressanten Kampf um die Podestränge ist auch IM Vojko Mencinger. Der slowenische Legionär vom Veranstalterverein Askö Finkenstein gewann sein Prestigederby mit Kersic. Das österreichische Pedant von Sandhöfner mit dem abermals überzeugenden Posch endete hingegen mit einer Punkteteilung. 

Außerplanmäßig war auch das 1:0-Ding des Niederländers Andre Breedveld gegen den mit Weiß agierenden Favoriten Mandekic aus Kroatien. Das offene Spielchen von Hafner gegen Felix Schmücker wanderte als ganzes Pünktchen zum Deutschen. Diesem 

„Germanendiktat“ unterziehen musste sich auch Hans Turian gegen Ferdinand Lang. Das von Interesse stehende regionale Ringen von Christian Köfeler mit Sandro Tscheinig wanderte nach Feffernitz durch Köfeler. 

Heute ab 19 Uhr wird’s insofern im Kulturhaus in Latschach spannend als das aus dem Verfolgerfeld von fünf Spielern mit je 5 Punkten FM Furlan zum um ein halbes Pünktchen führenden Leader Malakhatko – allerdings mit Anzug – gepaart wurde. Der spielende Gastgeber Mencinger hat allerdings mit Schwarz eine bedeutungsvolle Aufgabe gegen Rotstein vor sich. Mit Weiß hantieren darf allerdings Riemelmoser gegen Gagare. Sein österreichischer Verfolger Posch testet die Schwarz-Qualität von Narayanan auf Spieltisch vier. Breedveld wird von Sandhöfner begutachtet. Schmücker und der neu im 4,5-Punkterampenlicht aufgetauchte Italiener Angelo Salmoiraghi gestalten das letzte Segmentduell. GM Epishins Pflicht mit drei Punkten in Serie beginnt gegen Österreichs Hans Petschar.

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