Kärntner Schachverband News News - Details

Leaderquartett führt Feld ins Schlussdrittel in Feffernitz Veröffentlicht am: 27.08.2010   Autor: von Alfred Eichhorn

Die internationale 19. Auflage der Feffernitz Open startet heute mit ihrer siebenten Spielrunde ins spannende Schlussdrittel. Zuvor ging’s schon munter zu, fielen doch gleich ein paar hocheingeschätzte Spieler der gierigen Meute im Feld zum Opfer: Aus regionaler Sicht besonders reizvoll war der Sieg von Christian Köfeler, der den italienischen Mitfavoriten um das Podest, Ivano Ceschia, glatt überrumpeln konnte.

Sieger 8.Drautalblitz Hartl-Neulinger-Callam
Sieger 8.Drautalblitz Hartl-Neulinger-Callam

Aber auch der hohe Turnier-Favorit und einzige GM unter den Spielern, Arkadij Rotstein, musste mit zwei überraschenden Remis sein Auslangen finden. Der „Germane“ hatte, wie man vernimmt, durchaus eine gute Portion Dusel, um sich dabei einmal ungeschlagen aus der Affäre zu ziehen. Rotstein bleibt allerdings im Geschäft um das Double FAAK & FEFFERNITZ, muss allerdings nun im Hit erst einmal mit der steirischen „Keule“ Gert Mitter fertig werden.

Für Mitter spricht diesmal viel, seine bekannte Portion Ehrgeiz, aber auch sein riesiges Selbstvertrauen hat sich auf ein gefährliches Niveau für seine Rivalen und vielleicht auch gegen Gegner Rotstein geschraubt. Denn frei zitiert fällt mir prompt eine Aussage von ihm dazu ein: „Diese Jungs (GM’s) kochen auch nur mit Wasser, sind jederzeit zu gefährden.“ Tja, lieber Gert, heute können auf Worte erste, wirkliche Taten folgen! Meinen Segen hast du, wir hatten mit Nickl einst einen steirischen, Kärntner Landesmeister, warum nicht auch einen Richter aus Trofaich als aktuellen Opensieger in Kärnten?

Vorläufig führt jedoch Manfred Jandke die Tabelle an, ein unbekannter Germane für mich, der unter dem Verein SSG Lübbenau firmiert, und mit seiner Startnummer 8 eine nahezu perfekte Leistung bislang abrufen konnte. Zwei Remis gegen Leitner und Neulinger stehen auf seiner Turnierkarte. Jandke trifft aktuell auf einen weiteren starken Brettakteur, den Schweizer Parwis Nabavi. Nabavi schaffte gestern einen Sieg über Ceschia, weist ebenfalls 5-Zähler damit aus. Auch bei den Verfolgern gibt’s ein Quartett mit Leitner, Neulinger, Mazi und Manhardt, alle je 4,5-Zähler bislang. Der beste Spieler vom Veranstalterverein SV Raika Rapid Feffernitz ist vorläufig Wolfgang Arztmann auf Zwischenrang 12, doch er findet sich nicht mehr in der Paarungsliste.

Das Jugendduell sah mit Magnus Zanon über Robert Rieger den „falschen“ Gewinner. Magnus, auch Neuzugang bei Lienz, trifft nun auf Robert Hafner. Marco Wochein spult eine solide Leistung herunter, ist ungeschlagen und hat je ein Remis über Arztmann und sogar Neulinger als Leistungsnachweis stehen.

Franco Nieddu führt Jugendopen an

Dem Jugendturnier drückt ein „Ossiacher“ mit dem Namen Franco Nieddu bislang seinen Stempel auf, der Nachwuchsspieler von Feldkirchen (Ossiach) hat als Einziger bislang 5-Punkte im 28-köpfigen Feld. Er trifft heute auf seinen Verfolger Sandro Schuster. Das zweite Spitzenspiel gestalten Emanuel Högl und Philipp Kulterer, auch je 4,5-Zähler. Die slowenische St. Veit Siegerin, Petra Kejzar, hat vier Punkte bislang geschafft, muss jetzt, um nach vorne zu kommen, Tobias Poppernitsch schlagen. Spannend wird’s auch zwischen Gregor Zöhrer und Nils Arztmann, mit je vier zählenden Königen als Kampfnachweis.

Champion Neulinger diktierte 8. Drautalblitz-Turnier

Er kam (wieder), sah und siegte! Treffender kann man das Comeback von FM Manfred Neulinger in den Turniersälen von Faak und Feffernitz wohl nicht formulieren. Nach einigen Jahren Pause ist Neulinger an seine alten, erfolgreichen Tatorte Latschach, Fürnitz & Feffernitz zurückgekehrt. Und setzte sofort gewohnt starke Akzente, vielleicht sogar um eine Nuance erfolgreicher als einst. Jedenfalls wurde die 8. Blitz-Auflage eine Beute für ihn, nachdem er seinen Hauptrivalen Daniel Hartl im direkten Duell schlagen und auf Rang zwei hieven konnte.

Hannes Callam (D) komplettierte das Podest. Dahinter baute sich mit Lagrotteria ein italienischer Brettinterpret auf, vor dem nationalen mitbestimmenden Duo Manhardt, Smole, Wolfgang Arztmann und Christian Hofer. Das Siegerduo darf nun seine handwerklichen Fähigkeiten ausleben – siehe auch Foto! Bei den Männern ausgeteilt und bei den Frauen Bonuspunkte mit charmanten Verlusten gesammelt, das ist das Resümee der Beutebilanz von Franz Rulitz, dem mitwirkenden KSV Pressereferenten.

Zurück

Terminkalender

< April 2024 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30          
Zur besten Nutzung dieser Website und zur Bedienerfreundlichkeit werden Cookies verwendet. Diese Website nutzt zusätzlich Scripte, welche Cookies benutzen. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. [ Mehr zum Datenschutz ].
OK