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Kornprat-Express überrollte AK/ÖGB-Feld Veröffentlicht am: 29.05.2012   Autor: von Alfred Eichhorn

Bei der AK/ÖGB-Landesmeisterschaft kombinierte sich Manfred Kornprat mit gewohnt schneller Präzision aufs oberste Stockerl. Ohne Verlust und als Einziger mit sechs Zählern im stolzen 49-köpfigen Feld gelang dem 54-jährigen PSV/Post Spieler vor den Augen seines Vereinsbosses Reinhard Kömetter ein zweiter Triumph. „An den ersten allerdings vor etlichen Jahren kann ich mich nur mehr vage erinnern“, so der mit Goldmedaille, einem roten Arbeiterkammerpokal und Sachpreisen ausgezeichnete verdiente Sieger. Der übrigens ebenso ungeschlagen blieb wie der Sechste Mario Kuess und der Vierte Eichhorn.

AK ÖGB Meisterschaft 2012

Ein Trio mutierte jedoch zur Turnierüberraschung am 64-feldrigen „Pfingstsamstag“: Mit der Startnummer 20 kombinierte sich das SC Die Klagenfurter Urgestein und der Ex-Landesregierungsbeamte Harald Legat zu seinem Coup mit Gesamtrang zwei. Sein Extralohn bei der 20. Auflage: der Titel bei den starken Senioren. Und auch der ist ihm keineswegs leicht in den Schoß gefallen. Dem Anlass nämlich entsprechend agierte der Bad Bleiberger Armin Frey ähnlich stark, wurde Gesamtdritter und mit 5,5-Zählern durch die Feinwertung auf den Ehrenplatz von Legat verwiesen. Das freie dritte Treppchen beanspruchte Gerhard Raschun vor seinem punktegleichen „Magistrat-Oldie“ Leo Puff. Bei den Kategorie-Siegern findet sich die dritte Tagesüberraschung: der Ex-Hüttenberg und St. Veit-Spieler Gernot Strammer. Mittlerweile zwar mit dem „inaktiv-Status“ dekoriert denkt der 46-Jährige an ein Meisterschafts-Comeback. „Meine Zeitvorrat lässt zwar nicht alle Partien zu, aber einige möchte ich gerne wieder spielen“, sagt Strammer. Das wird Franz Kraßnitzers Schachmaty Ruden, möglicherweise auch Klaus Wernigs Völkermarkt sicherlich freuen. Beide Vereine liegen regional für Strammer nahe. Im Rennen ist auch St. Veit, sein Ex-Verein, wenn er am Wochenende in seine alte Heimat fährt. Zum weiteren Kategorieabnehmer wurde auch der solide spielende David Griessnig vom Verein Zugzwang. Freilich zeigte sich auch die Hobbyklasse (Amateure) erneut von ihrer stärksten Seite. Allen voran das Trio mit Sabit Vishi, Hans Werner Reinisch und Hans Egger. Sabit krönte sich zum neuen AK-ÖGB-LM der Amateure – Herzliche Gratulation!

Turniersplitter:

Keineswegs ihre Souveränität abhanden gekommen war Schiedsrichterin Helga Stangl. Diesmal war sie mehr gefordert als üblich – verteilte zumindest zwei, eher drei zwei Minuten-Strafen bei klaren Vergehen. Im Fokus auch ihr Ex-Präsident Kurt Schachner, der Gesamt-13. Gert Schippel war mit seinem jüngsten eigenen Spross zugegen und erlaubte diesem den Kontakt mit den Figuren. In einigen Jahren wird dieses Vater & Sohn-Gespann mit ziemlicher Sicherheit die Kärntner-Schachszene bereichern. Sandra Napetschnig vom Kärntner Betriebssportverband zeigte sich „omnipräsent“, wurde zur mitbestimmenden „Tagesablauf-Figur“ neben den beiden Institutionen Helga Stangl, Maximilian Pichler, aber auch Kärntens 2. Vizepräsident Bruno Stadler und FM Georg Halvax.

Tabelle, 7. Runden, 10 Min. Blitz:
1. Manfred Kornprat 6, 2. Harald Legat (32,5), Armin Frey (27), je 5,5, 4. Alfred Eichhorn (31,5), Marco Wochein (31), Mario Kuess (30), Gerhard Raschun (27,5), Leo Puff (27), je 5. 9. Hermann Tomitz, David Griessnig, Udo Senkovic, je 4,5. 49 Teilnehmer.

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