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Kärntens dramatisches Ringen um die Mitte Veröffentlicht am: 01.05.2012   Autor: von Alfred Eichhorn

Das Bundesliga-Mitte-Finale beim steirischen Gastgeber Fürstenfeld entwickelte sich vom ersten Zug an zu einem Existenzkampf auf Biegen und Brechen. Vor allem für die Kärntner Vereine SC Die Klagenfurter und SK MPÖ Maria Saal gegen ihre zwei Rivalen Austria Graz und Fürstenfeld. Ein Dreh- und Angelpunkt war Fixabsteiger ASVÖ Fundermax St. Veit, doch sowohl die Austria (5:1-Sieg) als auch Fürstenfeld, mit einem 3,5:2,5-Gewinn, holten sich ihre wichtigen zwei Matchpunkte.

Mario Kuess gelang dabei der einzige Sieg. Maria Saal lief in ein 1:5-Debakel mit zwei Remis von Johann Ertl & FM Gabor Horvath (1,5 Pkte. geholt!) gegen Steyregg. Klagenfurt(er) wahrte mit einem 3:3 gegen Fürstenfeld, dank Siegen von FM Harald Genser und FM Hans Singer, die Chance auf Rettungsplatz-10!

Zum „vis-a-vis-Klassiker“ wurde am Finaltag das Duell von Klagenfurt(er) mit Austria und das Ringen von Maria Saal mit St. Valentin. Dabei erhielten die Maria Saaler fremde „Hilfe“ vom Klagenfurt(er)-Topmann FM Kurt Petschar, der seine glatte Gewinnstellung ins Remis zum 3:3-Ende steuerte. Hätte Petschar gewonnen, hätten Maria Saal (2,5:3,5-Verlust) und Klagenfurt(er) Plätze getauscht.Die Klagenfurt(er) steigen aber als Ligameister ohnehin wieder auf.

ZH Technologies Wolfsberg (ohne Legionäre antretend) fiel mit zwei Niederlagen (1:5-St. Valentin; 2:4-Steyregg) als bester Kärntner auf Rang drei zurück. Remis gab’s aber von Gerald Waldmann, Heimo Töfferl, Präsident Roland Sternat, FM Fred Wegerer und FM Erich Steflitsch.

Meister Ansfelden (OÖ)

Leader Ansfelden machte vor den Augen seines später hinzueilenden Daumendrückers IM Harald Casagrande den Sack zum neuen Meistertitel mit einer tadellosen 5:1-Show über Styria Graz bereits am Auftakt grandios zu. Mal schauen wie sich das österreichische Team in der 1. Bundesliga schlagen wird – ungeachtet dessen schickt Oberösterreich mit der neuen Saison fünf Teams ins Mitte-Rennen.

Finaltabelle (11): 1. Meister Ansfelden 20, 2. Steyregg 16, 3. Wolfsberg 14, 4. Grieskirchen/Schallerbach 13, 5. St. Valentin 12, 6. Austria Graz 11, 7. Styria Graz 33,5, 8. Fürstenfeld 31, 9. Straßenbahn Graz 29, alle 10, 10. Maria Saal 8 (27), Absteiger: 11. SC Die Klagenfurter 7 (29), 12. St. Veit 1 (25).

Statistik

Souverän Rang eins in der Punkteliste eroberte Ansfeldens Meisterspieler Ulrich Ennsberger mit seinen fantastischen 9 Punkten aus allen 11 Spielen. Zum schlagkräftigsten Kärntner avancierte Klagenfurt(er)-Langzeitinventar Kurt Petschar mit starken sieben Zählern. Dabei blieb am Finaltag ein halber gegen Aschenbrenner sympathischerweise (Spielwiese für Talent Rieger und Co. bleibt erhalten) auf der Strecke. Die nächstbesten Kärntner wurden Ertl und Genser auf den Rängen 31 und 32 mit je fünf Zählern. Gut in Schuss waren auch Wolfsbergs Spieler Töfferl und Steflitsch mit ihren 4,5- Zählern. Martin Neubauer und Guido Kaspret etablierten sich zu besten St. Veitern mit 4,5 bzw. vier Zählern. Schlusslicht St. Veit erlitt sieben 2,5-Verluste. Den letzten am Finaltag gegen Fürstenfeld.

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