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Halvax‘ Brettturbo entwischt dem Feld Veröffentlicht am: 04.01.2015   Autor: von Alfred Eichhorn

Mit vier Folgesiegen dominiert der am 19. Jänner 22 Jahre alt werdende Maria Saaler Georg Halvax die ersten zwei Spieltage der im Kärntner Fuchspalast laufenden Kärntner Meisterschaft.

Zudem hat der Bundesligaspieler heute ab 9 Uhr Anzugsvorteil im Duell mit seinem ersten „Überraschungsverfolger“ Robert Hafner. Der Admiraner überzeugt mit höchster Konzentration, konnte zuvor das Duo Eichhorn & Raschun mit akribischer Feinarbeit in klassische „Einzügler“ hetzen. 

Derweil nahm Halvax den Aufbau vom blendend disponierten SK-Union-Leisach-Topspieler Julian Bachlechner unter die Lupe und schaffte mit famosen schwarzen Konterschlägen und zwei Unruhe stiftenden Springern diesen möglicherweisenden vorentscheidenden Battle für sich an Land zu ziehen. Freilich untermauerte der Osttiroler Gymnasiast seine Podest-Ambitionen schon zuvor mit einem überzeugenden Sieg über Mitfavorit David Wertjanz, die aktuelle Nummer 2 im laufenden Feld. Punktuelle Schwerpunkte dahinter setzten Stocklauser Josef Widowitz mit einem Remis mit LM-Mitfavorit Wolfgang Arztmann, der in rund in einer Stunde im zweiten Tageskracher mit Weiß auf Bachlechner prallen wird. Da stellen beide bereits die Weichen im Hinblick auf eine ihnen bislang zustehende Top-3-Endplatzierung. 

Just auf dieser Rechnung steht aber auch die neue SC-Die-Klagenfurter-Auslage Leopold Jakits, der als Nachziehender „Raiffaisen-Evergreen“ Gert Schippel Paroli bieten wird. Die Spieler Josef & Manfred Widowitz, Walter Peierl und wohl ein starkes Finish anstrebender Wertjanz halten so wie Schippel bei je motivierenden 2,5 Zählern bislang.

Fasching hat U16/U18 im Griff

Am U16/U18 Schauplatz zeigte „pflichtgemäß“ Harald Gensers vielversprechender Schützling Markus Fasching dem übrig Feld seine Krallen und führt bereits mit einem Punkt Vorsprung auf sein dichteres Verfolgerfeld. Erster Herausforderer nun ist mit Anzugsvorteil der Feffernitzer Leon Löscher. Dieser nennt ebenso 2,5 Zähler sein Eigen wie dahinter das sich matchende Verfolgerduo Matthias Heindl versus Gregor Zöhrer. Dasselbe Punktekonto eröffnete auch Mitfavorit Christoph Opietnik, der mit Schwarz das Widerstandspotenzial von Moritz Rettl aus der Kaderschmiede von Kötschach/Mauthen mit „Boss“ Peter Lederer ausloten wird und im Hinblick auf eine mögliche Staatsmeisterschafts-Nominierung wohl auch schon muss. 

Was tat sich am U14/U16-Schauplatz?

Dort liefern sich am Topbrett der favorisierte Lienzer-Nachwuchsspieler Noel Pawlik und die bislang „größte“ Saalüberraschung David Sereinig mit jeweils stolzen 3,5 angehäuften Zählern einen vorentscheidenden Kampf um Endrang eins in der noch ungefilderten Doppelkategorie. Bei der sensationellen Darbietung des Askö-Finkenstein-Talents kommt man einigermaßen ins Staunen, hat David doch 500 Elo weniger aufzuweisen als sein Osttiroler Rivale. Das gilt zumindest auch dahinter für das rivalisierende Duo Noah Tscharnuter und Matthias Philipp Hohenwarter mit je 3 Zählern auf ihrer Habenseite. Hohenwarter? Erraten – Kötschach/Mauthen. 

Woschitz diktiert das U8/U10-Geschehen

Thomas Woschitz ist drauf und dran den jüngsten Schauplatz mit auf einer Stunde verkürzten Bedenkzeit pro Partie und neun Spielen zum Ende mit stolzem Punktemaximum an sich zu ziehen. Der Maria Saaler konnte im direkten Duell seinen 9-jährigen Widersacher Raulito Louie Schaffner (Asvö St. Veit, 4 Pkte.) bezwingen. Franziska Warmuth (Kötschach/Mauthen, Tagesgegner: Woschitz) hat ebenso drei Punkte wie ihr Vereinskollege Maximilian Stefan dahinter.

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