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Burmakin holt Villach-Sieg vor Lajthajm Veröffentlicht am: 16.02.2014   Autor: von Alfred Eichhorn

Freilich schafft die Topsensation mit Superendrang sechs Emanuel Frank als bester Österreicher. Und auch Simon Pacher als neuem Stadtkönig hatten wohl nur wenige Regional-Kontrahenten auf der Rechnung beim Ausklang der 5. Villacher Open.

Villacher Stadtmeister als Openachter - Simon Pacher
Villacher Stadtmeister als Openachter - Simon Pacher

Vorweg den imaginären Hut ziehen muss man freilich vor zwei jungen Österreichern: Zum einem produzierte Emanuel Frank als nationale Saalüberraschung eine perfekte Denksportinszenierung. Mit dem finalen Höhepunkt einer Punkteteilung für den noch 17-Jährigen gegen den russischen Gesamtsieger GM Vladimir Burmakin. Aber so was von einer Gratulation. Vielleicht war’s für ihn auch eine Initialzündung zum möglichen Fidemeister. Der neue Opensieger Burmakin selbst schaffte den Gesamtsieg über die Zweitwertung, überholte im Schlussdrittel den vor ihn und später gleichauf liegenden 38-jährigen serbischen GM Borko Lajthajm.

Ein Quartett machte 6,5 Zähler, einen halben weniger als das dominierende Duo. Und auch innerhalb diesem hatte der ungarische „Underdog“ – freilich Fidemeister – Kende Antal Tibor die Nase vorne vor dem skurillen Russen GM Vladimir Epishin und einem weiteren Favoriten GM Misa Pap aus Serbien. Just einem zweiten Österreicher mit Simon Pacher gelang ein perfektes Finish schlussendlich zum besten Kärntner auf der „Riesenacht“ und damit auch zum verdienten Gewinn der getrennt ausgeschriebenen Villacher Stadtmeisterschaft für den besten in Kärnten gemeldeten Spieler. Das war für den 23-jährigen Bundesliga- und Ligaakteur von SV Feffernitz bislang sein größter Turniertriumph. Freilich auch ihm die entsprechende Gratulation. Bester Wertungssenior wurde Lambert Danner, der 65-Jährige. 

„Sektionschef“ Artur Umfahrer und Vize Wilfried Reßmann sowie Stefano D’Incecco organisiertes Open muss überwiegend positiv bewertet werden. Einmal mehr brachte Hauptschiedsrichter Gregor Neff – auch in Kärnten – eine souveräne Leitung nach dem Faakersee Open unter Dach und Fach. Apropos Damenpreis: Lange Zeit hielt die 18-jährige Frauengroßmeisterin Dinara Saduakassova mit den fünffachen männlichen GM-Pedants gut mit, besiegte Pap und remisierte am Ende immerhin gegen Epishin. Mit ihrem Endrang elf wird die Kasachin wohl nicht zufrieden sein, zudem hatte man das Gefühl sie könnte sogar eine männliche GM-Norm vor Ort im Visier haben. Ihre Stolpersteine: FM Antal Tibor und der ungeschlagene Serbe Pantovic nach Remis als Neunter. 

Ein Wort noch zu Walter Reßmann, der mit neun Punkteteilungen (!) zu Platz 39 kam. Bester ESV Askö Admira-Spieler wurde jedoch Manfred Bresch auf der starken 16. Das regionale Trio Knaller, MK Sereinig und MK Smole landete geschlossen auf den Rängen 13 bis 15. 

Nächstes Jahr geht’s nach Lienz weiter und mal schauen ob’s in Villach dann ein 6. Open geben wird. Jedenfalls war dieses kleine Jubiläum mit der 5. Auflage durchaus – wie ich meine – ein Erfolg für alle mitwirkenden Spielerinnen und Spieler. Laura Tarmastin erreichte mit 4,5 Punkten den 35. Platz.

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