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Angerichtet! St. Veit kann Bundesligaspitze erobern Veröffentlicht am: 24.02.2015   Autor: von Alfred Eichhorn

Österreichs Bundesligen-Konsortium mit Erster-, Mitte- und Damen parliert ab Donnerstag bis sonntags in der St. Veiter Blumenhalle.

FM Heimo Titz
FM Heimo Titz

Die Brettspiele können beginnen. Gastgeber St. Veit ruft ein weiteres Mal Österreichs Schachsportkonsortium mit internationalem Aufputz in allen drei nationalen Topligen mit 1. Bundesliga, 2. Mitte und „Blickfang“ Damenbundesliga zum „Rapport“. Dabei erhärtet sich der Verdacht, dass Friedrich Knapps-Staressemble aus St. Veit und EU-Raum diesmal für Furiore sorgen kann, indem Kapazunder Rogic, Hölzl, Hebesberger und Co. ihr ausgewiesenes Potenzial abrufen, um diese quasi aufgelegte Chance auch am Schopf von Leader und achtfachem fast Serienmeister Jenbach, Hohenems und Co. zu packen. Denn die Gerüchtebörse trommelt Sensationelles, die „Westteams“ müssen/wollen auf einige verlässliche Stützen aufgrund diverser anderer Engagements verzichten. Mal schauen, was dabei zutrifft. Und ob dies auch im Hinblick bereits zahlreich getätigter individueller Vorbereitungen der Spieler aus St. Veit nicht auch zum „Schuss“ nach hinten werden kann.  

Just im Fokus steht in der Prime-Auslage gleich zu Beginn am Donnerstag, ab 16 Uhr der sicherlich vorentscheidende Hit mit Jenbach. Die St. Veiter Spielsechs muss ihr Potenzial ausreizen, um einen fünften Folgestreich im Rahmen der laufenden Saison der Tiroler zu verhindern und ihrerseits mit aktuell einem Zähler Rückstand die Tabellenspitze zu kentern. Bei so viel Brisanz kommt sogar das parallel laufende Derby von Maria Saal mit Wolfsberg unter den Radarschirm der eingeladenen  Kiebitze. Parkplätze sind jedenfalls in großer Anzahl für sie im weitläufigem Areal der Blumenhalle vorhanden. 

Zudem ist Maria Saal sicherlich auf Wiedergutmachung  aus nach dem nicht erbaulichem Auftakt auf Zwischenrang fünf. Es scheint freilich dass dieser Wermutstropfen mit dem i-Tüpfelchen eines österreichischen Meisters dem Maria Saaler Manager und Obmann Herbert Halvax samt seinem regionalen Topmann GM Markus Ragger nur punktuelles  Schluckauf verursacht. Denn sein zweiter zur Schau getragener Anzug in der 2. Bundesliga Mitte sitzt perfekt mit Zwischenrang eins. Und sein älterer Sohn und amtierender LM Georg Halvax wird wohl alles dransetzen, diese Führung vor den oberösterreichischen und steirischen Rivalen zu verteidigen.  In der hinteren Zone muss Helga Stangls „Boygroup“ SC Die Klagenfurter mit IM Pilaj, FM Genser, FM Wertjanz, FM Petschar und ihrer knapp 79-jährigen „Trägerrakete“ FM Heimo Titz alles dransetzen den ihnen zustehenden Klassenerhalt auf überfälligem Kurs zu setzen. Möge dieses Unterfangen ebenso oder sogar besonders gelingen ...

... Last but not least gustiert auch wiederum die nicht mehr zu rationalisierende heimische Damenbundesliga, derweil vorne ein Kopf-an-Kopf-Rennen von SV Schachamazonen und SK Dornbirn, je fünf Zähler im Gepäck, im Schauraum der vier internationalen Brettsporttage. Und dass diese Damen puncto Klasse und Kampfwillen ihrer männlichen Spezies um nichts mehr nachstehen konnte man einmal mehr im vor Kurzem zu Ende gegangenem Grazer Open als Auftaktsensation erleben. WFM Veronika Exler brachte Österreichs Ausnahmespieler GM Markus Ragger an den Rand eines Verlustes, hatte einfach viel zu viel Respekt, um diese Sensation komplett dingfest zu machen. Aber ehrlich – wer darf schon ein Remis gegen GM Ragger bislang sein Eigen in den letzten sechs Jahren im „Normalschach“ nennen? Bitte im Vorfeld melden bei Organisator Friedrich Knapp, es kann gut sein, dass es dafür an der Theke was abzuholen gibt. 

Da der „Big Boss“ dort selten anzutreffen ist vielmehr nach seinem Adlatus „Handbremse“ fragen, sie erkennen ihn einfach, da er immer schön angezogen ist ...

Der Gastgeberverein SV Autohof St. Veit steht etwas in der Bringschuld, indem Krassnitzer, Tarmastin, Hennings, Sommer und Co. sich anstrengen, um weiter nach vorne in der 14er-Liga von „Managerin“ Andrea Schmidbauer zu kommen. Zumal sich die Sponsoren Auer & Weberitsch, als ausgewiesene Blitzspezialisten, sicherlich bei hervorragendem Abschneiden, erkenntlich zeigen und die eine oder andere Köstlichkeit aus regionalem Fundus den Amazonen „gratis“ aufwarten werden. Vielleicht wird die sehenswerteste Partie ja wirklich belohnt. In diesem Sinne mögen die St. Veiter Brettspiele und –Tage beginnen und wichtiger erfolgreich für alle Vereine im Rahmen ihres Potenzials auch wieder enden und ihr Dasein in der Sterneregion Zillertal zum letzten Mal für diese Saison erneut hochleben lassen. Auf diesem Wege liebe Grüße an FM Bernhard Tabernig und Co.

Ach ja, Feffernitz und Wolfsberg, derweil Achte und Zehnte im Zwischenranking der 1. Bundesliga mit drei bzw. zwei Zählern in der Tabelle nach vier Spieltagen sollen auch noch erwähnt werden.  Helmut Löschers Kader trifft auf TV Hohenems, Zillertal, Wulkaprodersdorf und Salzburg. Pressls & Töfferls Lavantaler Spielsechs braucht Punkte von Maria Saal, Hohenems, Zillertal sowie Wulkaprodersdorf.

Abschluss-Highlight, sonntags, ab 10 Uhr: Jenbach mit Maria Saal.
Tageshighlight, freitags, ab 14 Uhr: Maria Saal prallt auf St. Veit

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