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Offener Kampf um Turniersiege in St. Veit Veröffentlicht am: 16.07.2020   Autor: von Alfred Eichhorn

Dank dem Schachbrettmuster bei Sitzplätzen darf die Kulturszene wieder Veranstaltungen durchführen. Dank Maske, Desinfektionsmittel und Co. geht das bereits 39. St. Veit Open als erstes Schachturnier Österreichs nach dem Lockdown über die Bühne.

Erfolgreich und pannenfrei bis dato und richtig spannend bis zum Schluss in puncto Gesamtsieg im A- und B-Turnier. Und auch bei der Jugend steht der Sieger noch nicht fest – hat aber eine Tendenz.  

Ehe sich heute Abend 220 (+ 10 Jugendliche) verbliebene Akteure dem letzten Spieldrittel zuwenden, prallen gleich mehrfach die Top-10-Zwischenplatzierten aufeinander. Gestern schnappte sich im Generationenduell der ca. 16-jährige Überraschungs-Slowene FM Jan Subelj gegen St. Veit-Bundesligist GM Davor Rogic (50 Jahre) die Soloführung mit einem Weiß-Triumph. 5,5 Zähler bislang sind auf seinem Konto. Einen halben weniger zu Buche stehen hat das deutsch/kroatische Verfolgerduo IM Adrian Gschnitzer (Remis mit GM Orlov, Rus.) und GM Ante Saric, der den steirischen FM Kurt Fahrner bezwingen konnte.

Kärntens heißeste Aktie mit IM Georg Halvax verpasste den Sprung in die Top-10 nach x mit deutschem FM Lorscheid. Besser gestalteten diesen „Part“ das oberösterreichische Duo FM Mostbauer & Ex-Sieger FM Sandhöfner. Apropos 4,5-Punkte-Kurs: das schaffte auch der slowenische Ex-Sieger IM Mazi, auch jahrzehntelanger Bundesliga-Akteur vom Veranstalter- und Gastgeberverein Asvö St. Veit. Das offene Damenduell präferiert das slowenische Duo WIM Urh & WFM Rozmann, je 3,5 Zähler im Haben. Freilich Anspruch darauf hat auch die steirische Topjugendliche Katherina Katter (3,5 Pkte.).Gschnitzer versus Subelj bzw. Mazi vs. Saric sind Matches am Top- und ersten Verfolgerbrett heute Abend, ab 19 Uhr. 

Der burgenländische Sololeader Alexander Gschiehl erlitt einen Dämpfer auf seiner „ersten und seriösen“ Mission B-Gesamtsieg nach erstem Verlust gegen neuen belgischen „Furiore“-Zweiten Igor Vanduyfhus (plus 1700 Elo). Als noch nicht „entschärfte“ Saalgranate entpuppt sich „Lokalmatador“, 2004er-Jahrgang, Tobias Blasge. Der Feldkirchner mit Startnummer 47 fightet als „Zwischenleader“ gegen die Nr. 36, Vanduyfhus um das weitere Top-3-business. Einen Rückschlag darum erleidet Gerald Wieser, weiter bester Gastgeber-Akteur, auf der starken Sieben. Sein erster Stolperstein wurde Blasge (!), dessen Vereins-„Veteran“ Karl Lang auf der Sechs logiert.  Enne (4,5 Pkte) gegen Fuchs (5 Zähler) ist ferner Gradmesser für ganz nach vorne. Der weitere Oberösterreicher Curt Zimmermann überrascht mit fünf arretierten Zählern bislang – sein Abend-Rivale:  Gschiehl. 

Im Jugendturnier hat der deutsche Nachwuchs Marcel Frydel die Nase vorne mit 5,5/6 Zählern, vor „Trauner“ Benedikt Villanyi und das um Zwischenrang-3 ritternde Duo Fischer/Scheibenpflug. 

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