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Absteiger schlägt Ligatitelverteidiger Veröffentlicht am: 09.10.2018   Autor: von Alfred Eichhorn

Dem Ablauf- und Aufarbeitungsprozedere entsprechend ist die Zuordnung Spitzenspiel doppelt passend, zumal der amtierende Meister SC Die Klagenfurter beim Auftakt mit St. Veit leer ausging und nun schon zum Liefern „verdammt“ war.

Terminlich höchst unpass auch, da mit Spieltag zwei ausgerechnet die an Kadermaß betuchteste Esv Admira Villach zu bespielen war. Somit der Wichtigkeit und Bedeutung dieser Mammut-Aufgabe bewusst, generierte im aufgebotenen Lindwurmachter ihr routiniertestes Doppel mit Ass FM Kurt Petschar und Superoldie FM Heimo Titz das Maximum. Geschlagen im Doppelpack wurden FM Franz Riemelmoser und wenig auf der Rechnung habend auch Talent Matthias Heindl. Dazwischen lief ausgerechnet der „Weißaufbau“ von FM Harald Genser aus dem Ruder, „zerschellt“ am Nachzug von FM Robert Perhinig. Wie wohl festzuhalten, dass dieser Fight das seltene Nachzugs-Momentum in den Raum stellte, siehe zudem an Perhinigs ebenso effizienten Kollegen Paul Frank (Georg Putz) sowie Ulf Bartl (David Rass). Wider dieser Zuweisung memorierte aber Admiras serbischer Debütant Dragan Pantolic gegen Bernhard Saxer. Ende gut, alles 4,5:3,5 paletti für die doch auf Wolke sieben schwebenden Admiraner. 

Den Platz an der Sonne verteidigte derweil SK Lienz mit einem knappen 4,5:3,5-Auswärtssieg in Spittal. Ganze Punkte beigesteuert haben überraschend der am „Einser“ waltende FM Robert Rieger (Michael Scheiber); Brett vier und acht mit Franz Vergeiner (über „Bundesforstler“ Herbert Neubauer) sowie Hannes Amon (Onur Baran). Auf maximalen Liefermodus umgestellt hat Bernhard Müller (nach starkem Auftakt-„X“) gegen Julian Bachlechner; und dahinter auf Brett drei Bernd Haider versus ACM Manuel Unterreiner. 

Dem Ablauf keineswegs entsprechend brachte Titelmitfavorit St. Veit ein hohes 5,5:2,5 ins Trockene gegen Gegner Feffernitz dank der Topbretter IM Mazi und FM Ceschia. Das Duo siegte über FM Kavcic und Simon Pacher. Mehr Sand im Gastgebergetriebe fand sich dahinter, aber ein unantastbarer  Wolfgang Guetz und Kobas & Egger brachten volle Punkte aufs kollektive Konto der Herzogstädter. Das Besondere – leider entgegen dem Ligaalltag – war freilich dabei die Frauenpräsenz. Immerhin drei zugegen, zwei auf Seiten der „jüngsten“ Ligaacht Feffernitz und eine von zwei möglichen auch von St. Veit. Dabei erwischte „Underdog“ Alexandra Tscharnuter die bei Weitem höher eingeschätzte WFM Laura Hiebler mit einer Extraleistung. Sara Zöhrer zog gegen Philipp Egger den Kürzeren.  Eine österreichische Topamazone mit FM Anna-Christina Ragger mischte noch mit und zwar bei Maria Saal, konnte aber den zweiten Teamverlust nach überraschendem X von Hermann Tomitz und folgender kollektiver 3:5-„Enttäuschung“ gegen Schachmaty Ruden nicht verhindern. Erfolgreiches Ruden-Trio: Gregor Smon; Martin Vallant und Franz Kraßnitzer. Erleichterung pur wohl bei Maria Saals einzigem Sieger Paul Imarah nach langer Durststrecke. Ergebnistechnisch nichts anbrennen ließ Gastgeber Wolfsberg mit 5,5:2,5 gegen Askö Finkenstein. „Einser-Lavantaler“: Schönangerer, Pesec, Stückler und Nico Kügel im Nachwuchsduell mit Daniel Gallob. Ein blendend disponierter Gerald Waldmann holte sich ein bärenstarkes „X“ gegen IM Menciger. Keinen Sieger sah nur die 4:4-Paarung von Magistrat Klagenfurt bei den Schachfreunden aus Villach. Individuelle Erfolge gab’s trotzdem sogar im Dreierpack mit blendend disponiertem Einser MK Anton Müllneritsch (Puff), des Weiteren Johannes Tarmann sowie „Boss“ Bernhard Hafner; auf Magistrat-Ebene erfolgreich sind Vilim Pokupec; Frank Schröder und kampflos Matthias Schachner. 

Vorne bleibt Lienz dank 11,5 Partiepunkten vor St. Veit und Admira Villach, jeweils 11- bei 4 Tabellen-Punkten. Und nächstes Mal in der Auslage ist das im Hinblick Bundesliga-Mitte-Aufstieg vorentscheidende Gipfeltreffen von St. Veit mit Gast Admira. Zudem reizvoll, da FM Franz Riemelmoser der attraktive St. Veiter Neuzugang für die 1. Bundesliga ist.

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